Aktuelles

 

Baubeginn Hochbehälter Pitzling für die Stadtwerke Landsberg a. Lech
22.08.2011

Mit dem Spatenstich am 26.07.2011 wurde der Grundstein zum Bau des neuen Hochbehälters Pitzling gelegt. Durch die Errichtung des Hochbehälters wird die letzte Phase des über 7 Jahre laufenden Projektes "Wasser Landsberg 2010" abgeschlossen. Das komplett von der Schneider-Leibner Ingenieurgesellschaft begleitete Projekt "Wasser Landsberg 2010", mit einem Investitionsvolumen von 8 Millionen Euro, steht für eine nachhaltige und zukunftssichere Trinkwasserversorgung der Lechstadt. Bei der Planung des Hochbehälters, bestehend aus drei runden, jeweils 8 Meter hohen Edelstahl-Behältern mit einem Gesamtfassungsvolumen von 2.500 m³, wurde besonders auf die Betriebssicherheit und die "optische Hygiene" Rücksicht genommen. Besonderes Augenmerk fiel auf die Applikation einer automatisierten Reinigungseinrichtung, welche die turnusmäßige Reinigung und Wartung autark ermöglicht und somit für einen sicheren Betrieb nach dem Stand der Technik sorgt.

 
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Inbetriebnahme des BHKW Modul 1 auf dem Klärwerk Augsburg 14.10.2010

Heute wurde das neue Blockheizkraftwerk Modul 1 des Klärwerks Augsburg nach einjähriger Bauzeit erstmals in Betrieb genommen. Das BHKW liefert 1,2 Megawatt elektrische Leistung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung des Klärwerks, das mittlerweile nahezu energieautark arbeitet.

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SLI leistet einen Beitrag zum Wiederaufbau Pakistans 14.10.2010

Kooperationsprojekt "Autark arbeitende Wasseraufbereitungsanlage"

Die Firma GP-Joule hat beschlossen Ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Wir wollen beim Wiederaufbau Pakistans helfen. Wir nutzen unsere Energie um mit kleinen dezentralen Anlagen sauberes Trinkwasser im Krisengebiet bereitzustellen. In enger Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Schneider-Leibner und mit der Unterstützung weiterer Firmen, soll eine energetisch autark arbeitende Wasseraufbereitungsanlage geplant und realisiert werden. Diese soll dann mit Hilfe von Hilfs-organisationen zu den Flutopfern nach Pakistan gelangen. Es sollen circa 3000 l Wasser pro Tag gereinigt werden. Dies entspricht, bei einem täglichen pro-Kopf-Verbrauch von 7 l, Trinkwasser für ca. 400 Menschen. Als Basis für die Wasseraufbereitungsanlage soll ein handelsüblicher 1000 l IBC- Tank dienen. Dieser Tank stellt ein Reservoir dar, dem Trinkwasser entnommen werden kann. Die Energie, die benötigt wird um das Wasser über Filtermedien in den Tank zu fördern, soll aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen werden. So soll sichergestellt werden, dass die Anlage ohne fremde Hilfe arbeiten kann. Auch gegen Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts müssen empfindliche Bauteile der Anlage gerüstet sein. Das Filtermedium soll automatisch gereinigt werden.

Derzeit wird folgender Ansatz verfolgt:

Eine Tauchpumpe (SHURflo 9300 mit zwischengeschaltem Pumpenregler) soll parallel mit einem Laderegler an vier miteinander verschalteten PV-Modulen (Atersa A-50P) betrieben werden. Der Laderegler sorgt für sicheres Laden und Entladen eines, oder mehrerer Akkumulatoren. Zudem verfügt der Regler über einen Lastenausgang, welcher über einen Tiefentladeschutz geregelt wird. Über diesen Lastenausgang soll eine Heizung, die das Filtersystem beheizt, betrieben werden. Durch einen Temp.-Sensor soll sichergestellt werden, dass die Heizung ausschließlich bei, für das Filtersystem kritischen Temperaturen, zugeschaltet wird. Parallel zu der Heizvorrichtung sollen zwei elektrisch angetriebene Kugelhähne betrieben werden. Diese ermöglichen, mittels einer Zeitsteuereinheit, das regelmäßige Rückspülen der Filtereinheit. Über Relaiskontakte soll sichergestellt werden, dass Pumpe und Ventile nur zusammen betrieben werden.

Bericht in der Agendazeitung Nr. 33 der Stadt Augsburg (Seite 18)

 

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